K. F. Meis (© 2002-2010)

Intelligent Design

Ein Modell zum Nachweis von Design und Teleologie in der Natur

ID-LOGO

Hauptmenü
 Startseite
 Sitemap

Artikel
 Was ist Intelligent Design?
 Wahrscheinlichkeitsrechnung
 Makromolekül-Entstehung
 Kritik an Intelligent Design
 Richtigstellungen
 Offene Briefe / Leserbriefe
 Rezensionen

Downloads
 Mendel-Simulator
 PDF

Cartoons
 Wurm-Trilogie
 Die wissenschaftl. Erklärung
 Rudi die Ratte
 Moderne Kriminologie

Sonstiges
 Zu meiner Person
 Empfehlenswerte Links
 Kontakt
 Copyright




(Counter by http://www.digits.net/)

Viewable with any browser
<< Vorhergehendes Kapitel Übersicht Ergänzungen >>

Verteidigung der Wahrscheinlichkeitsrechnung - Teil 2

Widerlegung der Einwände gegen die Anwendbarkeit der Wahrscheinlichkeitsrechnung auf die Evolutionstheorie


Fazit:

"Leben kommt nur aus Leben". Dieser Satz, von Louis Pasteur geprägt, hat ewige Gültigkeit. In seinem hier besprochenen Artikel setzt Herr Neukamm sowie viele andere Evolutionstheoretiker diese Wahrheit stillschweigend voraus, denn sie reduzieren Evolution auf Veränderung und Selektion in bereits lebenden und sich reproduzierenden Lebensformen. Wie das erste Lebewesen aber entstanden sein soll, dazu "hört" man nur betretenes Schweigen.

Dass die den Evolutionstheoretikern so verhasste Wahrscheinlichkeitsrechnung sehr wohl auf die Entstehung von Makromolekülen anwendbar ist, wird in dem Artikel Ist die zufällige Entstehung informationstragender Makromoleküle möglich? ausführlich erklärt. Wenn sich keine Makromoleküle (wie die DNS) von selbst bilden können, dann ist es müßig, darüber nachzudenken, ob und wie sich ein erstes Lebewesen von selbst bilden könnte und wie sich dieses Lebewesen zu dem Formenreichtum der uns umgebenden Welt entwickelt hat. Wenn der erste Schritt gar nicht möglich ist, braucht man über Schritt 2 und 3 (die von Schritt 1 abhängen) nicht zu spekulieren. Im Gegenteil: Wenn die Herstellung eines informationstragenden Makromoleküls einen intelligenten Designer voraussetzt, dann kann man sich auch vollständig über das von Evolutionstheoretikern erlassene Denkverbot hinwegsetzen und einen intelligenten Designer als Ursache für die gesamte Artenvielfalt akzeptieren.

Was soll man aber von einer Theorie halten, der die Voraussetzungen völlig fehlen? Kann etwa ein Computervirus von selbst entstehen? Die Tatsache, dass es sich fortpflanzen und rasant vermehren kann und durch Störungen auf magnetischen Datenträgern auch Veränderungen erfahren kann, ist keine Erklärung für seine Entstehung. Mir ist kein Computervirus bekannt, das nicht von einem intelligenten Designer stammt. Mir sind aber tausende bekannt (ein Blick in mein Virenlexikon genügt), die allesamt von intelligenten Programmierern stammen. Warum sollte ich annehmen, das erste Computervirus sei von selbst entstanden, und alle anderen hätten sich im Laufe der Zeit durch Mutationen entwickelt, zumal die Geschichte der Entstehung des ersten Computervirus schriftlich überliefert wurde (TIME, Ausgabe 26. September 1988, S. 44, Kasten "You Must Be Punished").

Diese schriftliche Überlieferung als abergläubischen (religiösen) Irrwahn hinzustellen, zeugt von mangelnder Sachkenntnis. Ein Programmierer sei ein Lückenbüßer und erkläre im Grunde nichts, da man mit ihm jedes Programm erklären könne - das sind die Argumente der Evolutionstheoretiker in Bezug auf einen intelligenten Designer, der für die Entstehung des Lebens verantwortlich ist (siehe dazu auch meinen Kommentar zu dem Kritikpunkt 8).

Wie sieht die Alternative für Intelligent-Design, nämlich Evolution aus? Liefert sie befriedigende Antworten? Sind die Erklärungsversuche in Übereinstimmung mit wissenschaftlichen Erkenntnissen? Bei näherer Betrachtung stellt man fest: Das Gegenteil ist der Fall! Darwin extrapolierte von Varietäten innerhalb einer Art (Mikroevolution) bei Finken und Hunden auf Veränderungen, die zu neuer Artenbildung führen (Makroevolution). Heute weiß man: Aus einem Wolf kann man einen Dackel züchten; aber aus einem Dackel keinen Wolf. Der Wolf hat den reichen Genpool, der Variationen zulässt; der Dackel mit seinem ausgedünnten Genpool kann durch Züchtung nicht mehr entscheidend verändert werden. Der Genpool kann zwar ausgedünnt werden (durch Inzucht sogar mit größerem Tempo), aber Gen-Informationen, die einmal definitiv verloren sind, können durch kein Naturgesetz wieder angereichert und aufgebaut werden. Was könnte die Evolutionstheorie Darwins also retten? Neodarwinisten hatten die Antwort: Der Zufall (Mutationen) in Zusammenarbeit mit diversen Genverlängerungs-Hypothesen. Je mehr wir über den komplexen Aufbau der Gene erfahren, umso unplausibler wird der Zufall als Erklärung für den Aufbau komplexer Information.

Man könnte meinen, nun seien Neodarwinisten am Ende. Dies ist jedoch nicht der Fall! Sie haben ihre Aussagen vielmehr bis in alle Ewigkeit gegen jeden Angriff immunisiert: Zukünftige Entdeckungen sollen beweisen, dass Evolution doch funktioniert. Die vielen Wissenslücken würden sich noch schließen und die vielen Gegenbeweise würden damit ungültig gemacht werden. Auf dieser erhofften zukünftigen Grundlage wird weiter geforscht. Diese Art der Argumentation kann natürlich auch als Kapitulation vor der erdrückenden Beweislast gewertet werden und als Eingeständnis der Unfähigkeit, die geforderten Beweise für die Richtigkeit der Evolutionstheorie zu liefern. Der einzige "Beweis" für eine Evolution ist und bleibt deren angebliche Notwendigkeit, wenn man einen intelligenten Designer als Erklärung von vornherein ausschließt.

Bruno Vollmert: Es ist auch mein Eindruck, daß die Furcht vor der Alternative - dem göttlichen Plan - uns heute in Gefahr bringt, die Augen vor wissenschaftlichen Fakten zu verschließen: nicht wissen zu wollen, was DARWIN nicht wissen konnte. (Das Molekül und das Leben, S.27)


Design: © 2008-2010, meis design-studio
Programmierung: © 2008-2010, meis software-engineering
Last update: 10.09.2014