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Intelligent Design

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Verteidigung der Wahrscheinlichkeitsrechnung - Teil 1

Widerlegung der Einwände gegen die Anwendbarkeit der Wahrscheinlichkeitsrechnung auf die Evolutionstheorie


Fazit:

In einem Satz zusammengefasst, besagt seine Kritik folgendes: Man kann nicht die Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses berechnen, wenn genausogut auch ein anderes Ereignis hätte eintreten können. Ich halte das für ein gründliches Missverständnis dessen, was Wahrscheinlichkeitsrechnung ist. Auf ein Lottospiel angewandt, müsste diese Aussage bedeuten: Die Chance, die richtige Lottozahl zu tippen beträgt nicht 1 zu 13983816, da ja auch jede andere Zahl hätte gezogen werden können. Würde diese verdrehte Aussage stimmen, würde die Gewinnchance 100% betragen.

Das Leben baut auf komplexen Funktionen und Strukturen auf, die codiert im DNS-Molekül vorliegen. Diese Codierung kann nicht beliebig sein, da sich Funktionen und Strukturen nicht beliebig codieren lassen. Wenn ein intelligenter Mensch einen Text schreibt, so kann er die Buchstaben nicht beliebig wählen. Er ist an grammatische und orthografische Regeln gebunden sowie an die zu vermittelnde inhaltliche Aussage. Die Ursache jedes sinnvollen Textes ist ausnahmslos Intelligenz!

Herrn Neukamms Argumentation ist daher oberflächlich und hält einer konkreten Prüfung nicht stand. Einen Mathematiker beeindrucken seine bizarren Beispiele nicht. Er greift zwar diejenigen, die seine Ansicht nicht teilen, verbal an, kann ihre auf mathematischen Gegebenheiten aufbauenden Argumente gegen die Evolutionstheorie aber nicht entkräften, geschweige denn, Beweise für die eigene Auffassung vorlegen.

Ich habe selten einen Beitrag gelesen, der sich mit einer so unfairen Polemik über mathematische Gegebenheiten hinwegsetzt. Kann Herr Neukamm sich denn nicht vorstellen, dass "die unermüdlichen Hinweise" von Gould, von Ditfurth oder der "vielen" anderen deswegen bei Intelligent-Design-Theoretikern bislang unfruchtbar waren, weil der Samen und nicht der Boden unfruchtbar ist? Durch seine Verunglimpfungen setzt er sich selbst dem Vorwurf aus, in Ermangelung sachlicher Argumente oder ausreichend profundem Wissen, zu verbalen Attacken Zuflucht nehmen zu müssen. Wer stichhaltige Beweise hat, benötigt keine Polemik!

Einen ganzen Wissensbereich der Mathematik, die Wahrscheinlichkeitsrechnung, als nicht anwendbar auf die Evolution zu verwerfen, das ist bestenfalls ein skurriler Versuch, die Evolution, ob der erdrückenden Unwahrscheinlichkeit ihrer Mechanismen, retten zu wollen. Dass Herr Neukamm die mathematischen Argumente gegen die Evolution seinerseits nicht mit mathematischen Gegenargumenten zu entkräften versucht, sondern nur mit vagen Annahmen und rhetorischen Seitenhieben, gab mir doch sehr zu denken. Mit seinen durchweg schwammigen Angaben kann man natürlich nicht rechnen. Nebulöse Aussagen sind symptomatisch für Personen, die unangreifbar bleiben wollen.


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Last update: 10.09.2014