K. F. Meis (© 2002-2010)

Intelligent Design

Ein Modell zum Nachweis von Design und Teleologie in der Natur

ID-LOGO

Hauptmenü
 Startseite
 Sitemap

Artikel
 Was ist Intelligent Design?
 Wahrscheinlichkeitsrechnung
 Makromolekül-Entstehung
 Kritik an Intelligent Design
 Richtigstellungen
 Offene Briefe / Leserbriefe
 Rezensionen

Downloads
 Mendel-Simulator
 PDF

Cartoons
 Wurm-Trilogie
 Die wissenschaftl. Erklärung
 Rudi die Ratte
 Moderne Kriminologie

Sonstiges
 Zu meiner Person
 Empfehlenswerte Links
 Kontakt
 Copyright




(Counter by http://www.digits.net/)

Viewable with any browser

Evolution - Irrweg moderner Naturwissenschaft

Von Dr. Henning Kahle (Universität Bielefeld - Botanik, Ökologie, bis 1991) - 200 Seiten

Inhalt:

Aufmachung:

Erste Auflage: 1980, vierte Auflage 1999. Eines der ersten Bücher im deutschsprachigen Raum, in der ein Autor es wagte, die Evolutionstheorie in seine Hauptfaktoren zu zerlegen und diese auf Richtigkeit zu überprüfen.

Henning Kahle beschreibt in seinem Buch zunächst die beiden angeblichen Evolutionsfaktoren Mutation und Selektion. Er stellt die naturwissenschaftlichen harten Fakten der Wirkung dieser beiden Faktoren dem gegenüber, was die Evolutionstheorie von beiden Faktoren behauptet. Ergebnis seiner Analyse: Die Mutationstheorie ist fragwürdig, die Selektion kann nicht das bewirken, was sie angeblich millionen-fach bewirkt haben soll: Höherentwicklung. Dabei untersucht er auch die angeblichen Beispiele "positiver" Mutationen und die "Beweise" zur Selektionstheorie.

Kahle geht dann auf die Populationsgenetik ein und erläutert den von Evolutionsbiologen definierten "Art"-Begriff und die Kriterien für Artdefinition.

Ein eigenes Kapitel widmet er der Paläontologie. Was von Evolutionisten oftmals als stärkster "Beweis" für die Evolutionstheorie betrachtet wird, wird hier in Fakten und Spekulationen zerlegt. Was übrig bleibt, entspricht so gar nicht dem Evolutionsgedanken.

Das "biogenetische Grundgesetz", das selbst heute noch vereinzelt als Stütze für den Evolutionsgedanken herhalten muss, wird näher unter die Lupe genommen.

Der Schreibstil ist stets nüchtern und sachlich. Dem fachfremden Leser kommt Kahle dadurch entgegen, dass er Fachausdrücke in einem Glossar am Ende des Buches erklärt. Alle Kritikpunkte an der vorherrschenden Evolutionshypothese äußert Kahle zu Recht. Kein einziger Kritikpunkt ist unangebracht oder überzogen. Sein Fazit am Ende des Buches lautet schlicht:

"Die vorgenannten Tatsachen zeigten, daß die zentralen Aussagen von Darwinismus und Neodarwinismus durch die Evolutionsforschung einer naturwissenschaftlichen Bestätigung nicht nähergebracht werden konnte.

Die Paläontologie scheint der Vorstellung eines allgemeinen Formkontinuums aller Organismen am deutlichsten zu widersprechen. Die Genetik konnte empirisch keinen überzeugenden Mechanismus ermitteln, der für die angenommene Höherentwicklung verantwortlich gemacht werden könnte. Daher kann die Evolution meines Erachtens keineswegs als erwiesen gelten.

Die von den eingangs zitierten Wissenschaftlern geäußerte Meinung, die Evolution sei eine nicht mehr zu bestreitende Tatsache, scheint mir unberechtigt."

Ein interessantes Zitat von Ludwig von Bertalanffy fasst die ideologische Komponente gut zusammen:

"Die Tatsache, daß eine derart vage, ungenügend beweisbare und so weit von den in der >strengen< Wissenschaft üblicherweise angewandten Kriterien entfernte Theorie zu einem anerkannten Dogma werden konnte, läßt sich nach meiner Meinung nur auf soziologischer Grundlage erklären. Gesellschaft und Wissenschaft waren so von den Ideen des Mechanismus, Utilitarismus und dem ökonomischen Konzept des freien Wettbewerbs durchdrungen, daß man das Selektionsprinzip an Gottes Stelle setzte und als letzte Realität ansah."

Der Autor versteht es, sowohl den wissenschaftlich interessierten Laien als auch den versierten Biologen auf die Problematik aufmerksam zu machen, sein ganzes Denken an einer Theorie festzumachen, die das Ergebnis von theorieunterstützenden Spekulationen, Extrapolationen, Definitionen und theoriegeleiteten Interpretationen ist. Wer bei den harten Fakten bleibt, der kann der Hypothese einer Makroevolution keinen größeren Stellenwert einräumen, als die empirischen Befunde es zulassen: Es ist eine Hypothese ohne Beweise - nicht mehr und nicht weniger.

Fazit: Ein umfassender Einstieg in die Kernprobleme der modernen Evolutionstheorie in schlichter Aufmachung zu einem äußerst fairen Preis.


Design: © 2008-2010, meis design-studio
Programmierung: © 2008-2010, meis software-engineering
Last update: 10.09.2014