K. F. Meis (© 2002-2010)

Intelligent Design

Ein Modell zum Nachweis von Design und Teleologie in der Natur

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Kritikpunkt 6

Intelligent-Design-Vertreter argumentieren nach folgender Regel: Evolution kann nicht funktionieren, also war es Intelligent Design.

Tatsächlich funktioniert die Intelligent-Design-Theorie regelmäßig. Die naheliegende Erklärung für komplexe Information ist stets eine intelligente Ursache. Die Evolutionstheorie bietet nun im Hinblick auf die Ursprungsfrage einen alternativen Erklärungsversuch. Es muss daher untersucht werden, ob sich die Erklärung als konkurrenzfähig erweist. Kann die Evolutionstheorie erklären:

  • Wie das erste Lebewesen entstanden ist?
  • Wie aus einer Art eine andere wird?
  • Wie sich neue Strukturen und Funktionen bilden?
  • Wie sich die Intelligenz, die Kreativität und Religiosität des Menschen naturgesetzlich bildete?

Dadurch, dass die Evolutionstheoretiker sich selbst in ihren Erklärungsversuchen Einschränkungen auferlegt haben (Eine intelligente Ursache für in Lebewesen anzutreffende Information wird zum Beispiel grundsätzlich abgelehnt), müssen sie alles mithilfe von Naturgesetzen erklären. Dabei bleiben etwaige Erklärungsversuche viel zu allgemein und vage, als dass sie testbar wären. So entzieht man der Evolutionstheorie zwar die Falsifizierbarkeit, aber gleichzeitig auch die Konkurrenzfähigkeit zur Intelligent-Design-Theorie, die in ihre Erklärung sowohl Naturgesetze als auch eine die Naturgesetze kontrollierende Ursache mit einbezieht.

Daher wird der Designer nicht etwa überall dort eingesetzt, wo man mit Naturgesetzen nicht weiterkommt, wie es manche fälschlicherweise vermuten, sondern ein Designer wird überall dort angenommen, wo komplexe Information zu erkennen ist. Die Entscheidung für einen Designer geschieht somit nicht aus Verzweiflung, sondern aus der immer wieder gemachten Erfahrung heraus, dass komplexe Informationen eine intelligente Ursache unumgänglich machen, sowie aus dem Wissen heraus, dass es eine Selbstorganisation von einfachen zu hochkomplexen Strukturen (Beispiel: Von einzelnen Nukleosiden zu sinnvoller DNS) ohne ordnende und zielverfolgende Ursache nicht geben kann (Für den umgekehrten Weg (den Zerfall) kann man hingegen auch ohne intelligente Ursache auskommen).

Es wäre absurd zu behaupten, jeder, der die Pyramiden in Ägypten auf eine intelligente Ursache zurückführt, würde dies nur deshalb tun, weil er unfähig sei, eine rein auf Naturgesetzen beruhende Erklärung anzugeben. Die Intelligent-Design-Theorie benötigt nicht das Scheitern der Evolutionstheorie um zu bestehen. Sie würde auch ohne die Existenz einer wie auch immer gearteten Theorie, die Information ohne intelligente Ursache erklären will, bestehen. Das Scheitern der Evolutionstheorie ist somit kein Triumph für die Intelligent-Design-Theorie, sondern entspricht ihrer Erwartung. Die Intelligent-Design-Theorie ist die erste Wahl, einfach deshalb, weil sie funktioniert und nicht nur deshalb, weil die Evolutionstheorie gar nicht funktionieren kann.


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Programmierung: © 2008-2010, meis software-engineering
Last update: 10.09.2014